Ein Hauch von gesundem Menschenverstand weht durch die amerikanischen Gerichtssäle. Richterin Ana C. Reyes hat dem irren Treiben von Donald Trump ein vorläufiges Ende gesetzt und den Ausschluss von trans Personen aus dem US-Militär gestoppt.
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Hier redet ihm noch kein Gericht rein; Donald Trump mit seinem neuen Sondergesandten für kulturell queerfreie Gefälligkeit im Kennedy Center in Washington
Trump, der Mann mit der Frisur wie ein explodierter Goldfisch, hatte mal wieder seine homophoben und transphoben Muskeln spielen lassen. Mit einem Dekret, das vor „Feindseligkeit trieft”, wollte er trans Soldaten aus dem Militär verbannen. Reyes konterte mit Verweis auf die Unabhängigkeitserklärung und dem darin verankerten Grundsatz der Gleichheit.
„Durchtränkt von Feindseligkeit und trieft vor Vorwänden.”
Selten hat eine Richterin so deutliche Worte für einen Präsidenten gefunden. Und das zu Recht! Trumps Begründung, Transidentität sei unvereinbar mit dem „ehrbaren” und „disziplinierten” Lebensstil des Militärs, ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Als ob trans Soldaten weniger fähig wären, ihr Land zu verteidigen.
Reyes’ Urteil ist ein Sieg für die Vernunft und ein eine Schelle für alle, die meinen, über die Identität anderer bestimmen zu können. Sie hat klargestellt: Wer seinem Land dient, verdient Respekt – unabhängig von Geschlecht oder sexueller Orientierung.
Ein Blick zurück in die transphobe Mottenkiste
Trumps Entscheidung reiht sich ein in eine Serie von Attacken auf die LGBTIQ*-Community. Erst kürzlich hatte er versucht, trans Sportlerinnen von Wettkämpfen auszuschließen. Es scheint, als habe der Ex-Präsident einen persönlichen Feldzug gegen alle gestartet, die nicht in sein engstirniges Weltbild passen.
➡️ Dossier Transgeschlechtlichkeit
Was bedeutet das für die Zukunft?
Noch ist nichts in Stein gemeißelt. Trump hat bis zum 21. März Zeit, Berufung einzulegen. Doch Reyes’ Urteil sendet ein deutliches Signal: Diskriminierung hat keinen Platz in einer modernen Gesellschaft. Und wer weiß, vielleicht lernt der Mann mit der Goldfisch-Frisur ja doch noch, dass Vielfalt eine Stärke ist – selbst im Militär. *Quellen: AFP, Spiegel.de, Tagesspiegel
