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Donald Trump
Über Twitter hat Donald Trump angekündigt, dass Transgender in Zukunft nicht mehr im Militär dienen dürfen. Als Gründe nannte der US-Präsident die hohen medizinischen Kosten und die „Störungen“, die Transgender innerhalb des Militärs nach sich ziehen würden. Er habe sich zu dem Thema mit seinen Generälen und Militärexperten beraten und sehe Transgender für die Einsatzfähigkeit der Truppe als Belastung.
Unter Präsident Obama hatten dessen Verteidigungsminister, Ashton Carter, die Armee 2016 für Transgender geöffnet, bereits fünf Jahre zuvor wurden Einschränkungen für Homosexuelle aufgehoben. Das Pentagon bietet seit Oktober 2016 die Möglichkeit einer medizinischen Versorgung für Transgender im Rahmen einer Geschlechtsangleichung. Die genauen Richtlinien sollten vom Militär bis Ende Juli entwickelt werden, der neue Verteidigungsminister James Mattis hatte die Deadline jedoch um sechs Monate verschoben.
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Trump Tweet
Bis zu 15.000 Betroffene
Was mit den aktuell dienenden Transgender passiert, ist völlig offen. Das Pentagon wurde von Trumps Ankündigung offenbar völlig überrascht. Die Schätzungen der beim Militär beschäftigten Transgender reichen von 1.300 bis 15.000.
Die Reaktionen auf Trumps Ankündigung ließen nicht lange auf sich warten. Kritik kam dabei nicht nur von etlichen Aktivisten und LGBTIQ*-Organisationen sondern auch etlichen Politikern aus beiden Lagern. Die republikanische Abgeordnete Ileana Ros-Lehtinen twitterte: "Keinem Amerikaner, ganz gleich welcher sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität, darf die Ehre und das Privileg untersagt werden, für unser Land zu dienen." Ebenfalls über Twitter meldete sich Caitlyn Jenner zu Wort, die als Transgender im Wahlkampf Trump unterstützte und auf dessen Zitat, er kämpfe für die LGBT Community, antwortete: „Es gibt 15.000 patriotische Transgender-Amerikaner im US Militär, die für uns alle kämpfen. Was ist mit Ihrem Versprechen für diese zu kämpfen?“
Widerstand von allen Seiten
Auch ehemalige und aktive Transgender-Militärs meldeten sich zu Wort. In einem Interview mit der Airforce Times meldete sich Sergeant Logan Ireland zu Wort: „Ich möchte sehen, wie sie versuchen, mich auf dem Militär zu werfen. Niemand wird mir das Recht verweigern meinem Land zu dienen, solange ich in voll qualifiziert, fähig und bereit bin, mein Leben zu opfern.“