Foto: www.taschen.com
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„Architektur sollte mit dem Leben der Menschen verbunden sein, sodass der Alltag und die alltägliche Fürsorge für die Natur und für das Gebäude selbst in Harmonie stehen.“
Der 1971 geborene japanischer Architekt und Hochschullehrer Sou Fujimoto denkt Gebäude nicht als harte Grenzen, sondern als Räume, die mit ihrer Umgebung verschmelzen. Wolkenartige Pavillons, Häuser mit „Ästen“ und der monumentale Grand Ring der Expo 2025 in Osaka zeigen, wie radikal seine Architektur mit unseren Vorstellungen von Raum spielt.
Das brandneue Buch „Fujimoto. Complete Works 1994–Today“ (TASCHEN Verlag) feiert das und versammelt auf 464 Seiten sein bisheriges Schaffen – bildstark, experimentell und ziemlich inspirierend. Für alle, die wissen wollen, wie Architektur aussehen kann, wenn sie sich mehr wie Landschaft anfühlt.
Wie viel Natur kann Architektur eigentlich sein? Der imposante Band ist nicht nur eine umfassende Werkschau, sondern auch ein Plädoyer für eine Architektur, die sich weniger als fertige Form versteht, denn als Einladung zur Bewegung, Begegnung und Aneignung. Ein bildstarker Band über einen Architekten, der daran arbeitet, die Grenzen des Gebauten durchlässiger zu machen. „Fujimoto. Complete Works 1994–Today“ inspiriert – und schmückt zugleich deine Wohnung. www.taschen.com
Foto: M. Rädel
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