Foto: Weltkino Filmverleih
Der Klang der Stradivari
Antonio Stradivaris (1644 – 1737) Instrumente sind für ihren warmen, lebendigen und kraftvollen Klang bekannt. Wenn sie ganz bleiben ...
Ein Film wie ein gut temperiertes Streichquartett: leichtfüßig, verspielt und voller feiner Zwischentöne – und damit unverkennbar französisch. Denn diese Leichtigkeit und dieser Ideenreichtum, die aus einer kleinen Geschichte etwas Großes machen, kommen so nur aus unserem Nachbarland. Ein ebenso lustiges wie klug beobachtetes Kammerspiel über Kunst, Eitelkeit und die fragile Möglichkeit von Harmonie.
Im Zentrum steht Astrid, die kurz davor ist, einen beinahe mythischen Traum zu verwirklichen: Vier legendäre Stradivari-Instrumente sollen erstmals gemeinsam erklingen – ein musikalisches Ereignis von historischer Strahlkraft und zugleich die späte Erfüllung eines väterlichen Vermächtnisses. Doch wo vollkommener Klang entstehen soll, regieren zunächst Dissonanzen.
Foto: Weltkino Filmverleih
Der Klang der Stradivari
Die eingeladenen Virtuos*innen – Lise, George, Peter und Apolline – beherrschen ihre Instrumente mit makelloser Präzision, scheitern jedoch aneinander. Auf einem abgelegenen Château verdichten sich während der Proben alte Kränkungen, gekränkte Egos und künstlerische Rechthaberei zu einem feinen sozialen Gewitter.
Foto: Weltkino Filmverleih
Der Klang der Stradivari
Erst mit dem Auftauchen des exzentrischen Komponisten Charlie Beaumont verschiebt sich die Tonlage des Films. Aus der Probe wird eine Versuchsanordnung über Nähe, Konkurrenz und die Frage, ob wahre Kunst nicht immer dort entsteht, wo Menschen gezwungen sind, einander zuzuhören. Mit leichter Hand und großer Lust an Dialog, Rhythmus und Atmosphäre erzählt der Film davon, wie aus vier Solist*innen wider Willen ein Ensemble werden könnte – und wie Musik manchmal genau dort beginnt, wo Worte versagen. „Der Klang der Stradivari“ erklingt, Pardon, startet am 6. August im Kino.
Besuch uns auf Instagram: