Foto: Sony Music
Boney M. 1978
Das von Frank Farian erschaffene Projekt bestand aus zwei wirklichen Sängerinnen (Liz und Marcia), einem Tänzer (Bobby), Frank Farians Stimme, einem Model (Maizie) – und zwischen 1982 und 1985 noch aus einem zusätzlichen Sänger.
Mit „Diamonds“ veröffentlicht Sony Music zum 40. Jubiläum von Boney M. eine chronologisch richtige und umfassende Werkschau. Disco und Pop pur.
Es ist nicht die erste Werksammlung des Projekts, aber eine wirklich gelungene und stimmige. Los geht es auf CD1 mit der ersten Single „Baby Do You Wanna Bump“ (1975 immerhin Top 10 in Holland), es folgen Nummer-eins-Hits wie „Belfast“, „Gotta Go Home“ und „Rivers of Babylon“.
CD2 startet mit dem Hit „Children of Paradise“ (1980) und versammelt mit „Felicidad (Margherita)“, „Kalimba de Luna“ und „Happy Song“ weitere Top-10-Hits. Sogar an „Stories“ (Platz 26 in der Schweiz, 1990) wurde gedacht. Richtig interessant wird es dann auf CD3: Hier findet man NEUE Stücke und klubbige Remixe von „Daddy Cool“, „Nightflight to Venus“ (von Blank & Jones) und „Sunny“. Und auch der Überraschungs-Remix-Hit von 2010 „Barbra Streisand“ ist mit dabei. Schön gemacht.
