Foto: @mobymusic
Warum ist Mobys Musik immer ein wenig melancholisch? Liegt es an den Streichern, den hymnischen Stimmen, der dramatischen Atmosphäre? Womöglich an allem ein bisschen.
Vor wenigen tagen hat der Musiker ein neues Video veröffentlich, das wir dir hier ans Herz legen wollen. „Mott St. 92“ ist ein Lied aus dem (sehr ruhigen) 2026er-Album „Future Quiet“ des Musikers, das in UK die Top 20 erreichte. Und bei uns sollte es auch gehört werden!
Über den Künstler: Der am 11. September 1965 geborene US-Musiker Moby gehört zu jenen Figuren der elektronischen Musik, ohne die der frühe Siegeszug von Techno und Rave kaum denkbar wäre. Der bekennende Veganer und bisexuelle Künstler verdankt seinen Künstlernamen einem literarischen Familienerbe: „Moby“ verweist auf den Roman Moby-Dick seines Ururgroßonkels Herman Melville. Einen der ersten großen Momente der noch jungen Rave-Bewegung lieferte er 1991 mit dem euphorischen Track „Go“. Es folgten Stücke, die längst zum Kanon der elektronischen Popgeschichte zählen: etwa „Why Does My Heart Feel So Bad?“, „Next Is the E“, „In This World“, „Feeling So Real“ oder „Natural Blues“. Später kamen weitere erfolgreiche Titel wie „Lift Me Up“ und „Disco Lies“ hinzu, die seine Fähigkeit zeigen, klubtaugliche Energie mit popmusikalischer Eingängigkeit zu verbinden. Stilistisch hat sich Moby nie festlegen lassen. Sein Werk bewegt sich mühelos zwischen Chill-out, Punk-Attitüde, Breakbeat und Techno – oft getragen von jener melancholischen Weite, die zu seinem Markenzeichen geworden ist. Auch jenseits der Musik positioniert er sich deutlich: Als engagierter Tierfreund unterstützt er seit Jahren zahlreiche Projekte für Tier- und Menschenrechte und spendet seit 2010 einen Großteil seiner musikalischen Einnahmen an entsprechende Organisationen. www.moby.com, mobygratis.com
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