Das Georg-Kolbe-Museum Berlin stellt bis 28. Mai unter dem Thema „SKULPTUR HEUTE!“ Ungewöhnliches aus:
Moderne Kunst u. a. von den Künstlern Axel Anklam, Hans Schüle und Anselm Reyle. Der Schwerpunkt liegt also auf gerade populär werdenden Berliner Kunst-Aktivisten. Sehenswert!
Die Ausstellung versteht sich als Bestandsaufnahme der Rolle von Skulptur in der zeitgenössischen Kunst. Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich des Museums werden Werke präsentiert, die sich bewusst auf das Greifbare, Körperliche und Materielle konzentrieren. Damit setzen sie einen Gegenpol zu aktuellen Tendenzen wie raumgreifenden Installationen oder flüchtigen digitalen und performativen Formaten, die den Ausstellungsbetrieb dominieren. Vor diesem Hintergrund greift die Schau das viel diskutierte Thema einer „Renaissance der Skulptur“ erstmals in umfassender Weise auf. Unter dem Leitgedanken „Zurück zum Objekt!“ versammelt die Ausstellung eine jüngere Generation von Bildhauerinnen und Bildhauern, die mit einer großen Vielfalt an Materialien arbeitet. Neben traditionellen Werkstoffen wie Stein, Bronze oder Eisen kommen auch ungewöhnliche und empfindliche Materialien wie Leder, Polyester, Tierfelle, lackiertes Holz oder Karton zum Einsatz. Im Fokus steht dabei die Materialität der Werke, die in ihrer Bandbreite von abstrakten Formen bis hin zu realistischen Darstellungen reicht. Gezeigt werden vor allem aufstrebende Künstlerinnen und Künstler, die bereits erste Anerkennung gefunden haben, jedoch noch nicht zum etablierten Kanon zählen – viele von ihnen sind in Berlin tätig.
11. Februar – 28. Mai, „Die Macht des Dinglichen – SKULPTUR HEUTE!“, georg-kolbe-museum.de