Foto: M. Rädel
Klassizismus: Das „Alte Museum“ am Lustgarten wurde 1825 – 1830 von Karl Friedrich Schinkel erbaut.
Mord, Kunstraub, Spionage und zwielichtige Nachtklubs: Unter dem Motto „Crime in Berlin“ lädt die 44. „Lange Nacht der Museen“ am 29. August zu einer außergewöhnlichen Entdeckungstour durch die Hauptstadt ein. Insgesamt 75 Museen bieten rund 750 Veranstaltungen, die sich auf spannende, historische und skurrile Weise mit dem Thema Verbrechen beschäftigen.
Besucher*innen können spektakulären Kriminalfällen nachspüren und dabei erfahren, welche der größten Kunstraube Geschichte schrieben, ob die geraubten Kunstwerke jemals wieder auftauchten oder welche Geheimnisse die auf dem Petrikirchhof entdeckten Skelette bergen. Auch der Berliner Zoll gewährt Einblicke in kuriose Funde aus dem Reisegepäck von Passagier*innen.
Das abwechslungsreiche Programm reicht von wissenschaftlichen Analysen bis zu interaktiven Mitmachangeboten. Im Deutschen Spionagemuseum werden Droh- und Erpresserschreiben unter die Lupe genommen, rund um den Kurfürstendamm führen Touren zu den Schauplätzen der Erfolgsserie „Babylon Berlin“, und im PalaisPopulaire diskutiert der Live-Podcast „Copycats“ über Männer, die von Frauen gestohlen haben. Musikalisch sorgen Kriminal-Tango, Moka-Efti-Swing und Crime-Karaoke für die passende Atmosphäre. Familien und Kinder können sich zudem als Kunstfälscherinnen, Detektive oder Ermittler ausprobieren. Mit nur einem Ticket erhalten Besucher*innen Zugang zu den teilnehmenden Museen, Sammlungen, Stiftungen und Gedenkstätten in ganz Berlin. Ergänzt werden die Ausstellungen durch Führungen, Vorträge, Workshops, Konzerte, Performances und DJ-Sets.
Das vollständige Programm wird am 22. veröffentlicht. Der Vorverkauf beginnt am 3. August 2026. langenachtdermuseen.berlin
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