Mitte Herbst 2012 eröffnete die neue Ausstellung in der Kunstkammer des Georg-Kolbe-Museums in Berlin mit Kunstwerken des japanischen Bildhauers Reijiro Wada. Der 1977 Geborene schuf eigens für diese Ausstellung ein vor Ort installiertes Werk!
Wadas Werk zeichnet sich durch eine besondere Sensibilität für Zeit, Veränderung und natürliche Prozesse aus. Statt Skulpturen als statische Objekte zu begreifen, entwickelt er oft Arbeiten, die sich im Verlauf ihrer Existenz verändern. Materialien wie Glas, Metall oder organische Substanzen – etwa Früchte oder Wasser – stehen dabei in Wechselwirkung miteinander und erzeugen Prozesse wie Oxidation, Verdunstung oder Zersetzung. Diese Transformationen sind nicht Nebeneffekt, sondern zentraler Bestandteil seiner künstlerischen Aussage.
