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Leonardo da Vinci
Mystik, Kunst und Geschichte, das gehört zum Thema Glauben und Religion dazu. Religion gibt nämlich nicht nur Halt und im Idealfall Glück im Leben, sie fasziniert selbst ihre Kritiker*innen dank der Darstellungen seit den Anfängen der Kultur. Und auch die entwickelt sich weiter, sie wird multisensorisch.
Nach erfolgreichen Stationen in Frankfurt, Basel, Stuttgart und München macht die eindrucksvolle Ausstellung „Das letzte Abendmahl – Das immersive Erlebnis“ ab dem 7. November Halt in Berlin.
In der besonderen Atmosphäre der ab 1695 erbauten evangelischen Kirche (Parochialkirche Berlin, Klosterstraße 67) begegnen Besucher*innen Leonardo da Vincis (1452 – 1519) weltberühmtem Meisterwerk in Originalgröße – eingebettet in aufwendig gestaltete Projektionen, eindrucksvolle Klangkulissen und thematisch inszenierten Räumen. Die Verbindung von Kunst, Geschichte und moderner Inszenierung schafft ein multisensorisches Erlebnis, das nachhaltig beeindruckt. Bis zum 11. Januar 2026 ist „Das letzte Abendmahl“ in Berlin zu erleben.
Über Leonardo da Vinci: Ein wahrlich visionärer Geist der Renaissance! Der wohl queere Leonardo ** gilt als einer der größten Universalgelehrten der Menschheitsgeschichte. Als Maler, Bildhauer, Architekt, Ingenieur und Naturforscher vereinte da Vinci Kunst und Wissenschaft auf einzigartige Weise. Werke wie „Das letzte Abendmahl“, „Verkündigung“ und „Die Mona Lisa“ machten ihn unsterblich – doch während seine Kunst weltberühmt ist, bleibt sein eigenes Gesicht bis heute ein Rätsel. Das wohl bekannteste Bildnis, das traditionell mit Leonardo da Vinci in Verbindung gebracht wird, ist eine Rötelzeichnung eines bärtigen alten Mannes, entstanden um 1512. Sie befindet sich heute in der Biblioteca Reale in Turin und wird häufig als Selbstporträt des Künstlers bezeichnet. letzteabendmahl.de/ausstellung
** Seine intensive Beziehung zu seinem Schüler Gian Giacomo Caprotti, auch Salai genannt, wird von vielen heute als Hinweis darauf gesehen, dass Leonardo möglicherweise homosexuell war. Auch malte Leonardo Salai nackt und erregt.
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