Als sich in den 1860er Jahren in Frankreich eine neue Malerei entwickelte, stellte sie die akademischen Konventionen grundlegend infrage. Leuchtende, unvermischt gesetzte Farben und eine freie, sichtbare Pinselführung rückten das unmittelbare Sehen in den Mittelpunkt. Mit Max Liebermann wurde diese künstlerische Erneuerung seit den 1870er-Jahren auch im Deutschen Kaiserreich prägend. Der Impressionismus etablierte sich als selbstbewusste Avantgarde.
Bild: Max Liebermann, „Biergarten „De Oude Vink“ bei Leiden“, 1905, Öl auf Leinwand, 71 × 88 cm, Kunsthaus Zürich
Die Ausstellung „Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ im Museum Barberini versammelt über 100 Gemälde und zeigt die Bandbreite des deutschen Impressionismus. Das Spektrum reicht von lichtdurchfluteten Landschaften über Figurenbilder bis zu sorgfältig komponierten Stillleben. Neben Liebermann sind Werke von Lovis Corinth, Philipp Franck, Dora Hitz, Gotthardt Kuehl, Sabine Lepsius, Maria Slavona, Max Slevogt, Eva Stort und Fritz von Uhde zu sehen.
Die Ausstellung „Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ ist vom 28. Februar – 7. Juni zu sehen. Mehr Info auf museum-barberini.de.
Gewinnspiel
Wir verlosen 3 x 2 Freikarten für die Ausstellung. (Teilnahmeschluss: 14.03.26)