Foto: M. Rädel
Bergmannstraße in Kreuzberg 61: Seit den 1990ern beliebt und heiß diskutiert. Einst ein Kiez mit sehr vielen queeren Adressen, jetzt ein Kiez mit einigen (tollen!) Anlaufpunkten für die LGBTIQ*-Community. Etwa das Rauschgold oder auch das BKA-Theater oder auch das Melitta Sundström locken hier in der Nähe des U-Bahnhofs Mehringdamm, um zu erfreuen.
Und was du hier besonders gut kannst, ist genießen, einkaufen und essen. Zum Beispiel die Leckereien von Sawade, die (wohl) älteste Pralinenmanufaktur in Berlin. Schon 1880 eröffnete Ladislaus Maximilianus Ziemkiewicz seine erste Filiale Unter den Linden in Berlin, nach dem er das Pralinen-Handwerkt und die -Perfektion in Paris erlernt hatte. Auch der Name hat Pariser Wurzeln, denn er leitet sich von Ladislaus Maximilianus Ziemkiewicz‘ Nachbarin Marie de Savadé ab. Seine Kreationen ließ sich auch die Kaiserfamilie munden!Die Erfolgsgeschichte ging weiter, lag die Firma doch zum Glück in Reinickendorf, bis zur Wiedervereinigung 1990 Teil des Französischen Sektors von Berlin. Doch mit der Wiedervereinigung kamen die Probleme, die erst 2013 mit erneut neuen Eigentümer*innen gelöst werden konnten. Seitdem ist Sawade jedoch wieder erfolgreich und tonangebend in der Pralinenwelt. Neben den Filialen in unter anderem den Hackeschen Höfen, an der Friedrichstraße und am Kurfürstendamm, gibt es eben auch eine Filiale in der Bergmannstraße 9. Diese ist klein, aber fein und bezaubert nicht nur mit ihrer gemütlichen, an die Belle Époque erinnernden Innenarchitektur, sondern vor allem auch mit ihrem Angebot. Wer RICHTIG lecker genießen will, der / die ist hier genau richtig. Auf Kaufhausmarken hast du dann einfach weniger Lust. sawade.berlin
Besuch uns auf Instagram:

