Foto: M. Rädel
Mond, Horror
Der Mond, unser bleicher Begleiter, ist Herr über Ebbe und Flut und sorgt für so manche Laune. Ende August sieht #mensch den runden Weißen am Nachthimmel mal etwas anders, denn es steht eine partielle Mondfinsternis an, die gut von Berlin aus zu beobachten ist.
Daher können Interessierte im Zeiss-Großplanetarium (Prenzlauer Allee 80) und in der Archenhold-Sternwarte (Alt-Treptow 1) spannende Hintergrundinformationen zu diesem Himmelsphänomen erhalten. Veranstaltungen wie die fast täglich stattfindende „Sternstunde“ bieten dabei die Gelegenheit, mehr über die faszinierenden Vorgänge am Himmel zu erfahren.
Darum geht es genau: „In den frühen Morgenstunden des 28. August 2026 ist in Mitteleuropa bei klarem Himmel der erste Teil einer partiellen Mondfinsternis zu beobachten. Die Mondfinsternis startet gegen 3:22 Uhr MESZ mit dem Eintritt des Mondes in den Halbschatten der Erde. Um 4:34 Uhr tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein und erreicht um 6:13 Uhr seine größte Verfinsterung: 96,2% der Mondfläche liegen im Schatten. Damit ist der Höhepunkt der partiellen Mondfinsternis kurz vor Monduntergang in Mitteleuropa zu erleben. Der Mond geht um 6:17 Uhr unter, während gleichzeitig die Sonne aufgeht, weshalb die Mondfinsternis hierzulande nur bis kurz nach ihrer größten Verfinsterung beobachtet werden kann“, wird dazu via E-Mail verraten. „Die nächste Mondfinsternis ist eine Halbschatten-Mondfinsternis am 20. / 21. Februar 2027. Die nächste Gelegenheit, eine partielle Mondfinsternis von Europa aus zu beobachten, bietet sich erst wieder am 12. Januar 2028.“
28.8., „Partielle Mondfinsternis“, www.planetarium.berlin/sternstunde
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