Foto: M. Rädel
Volksbühne
Im Roten Salon des 1913 erbauten Theaters laden heute Philipp Wüschner und Henrike Kohpeiß bei „Gefühle am Ende der Welt“ zum Gespräch, zum philosophischen Gespräch!
Mehr als passend, jetzt in der dunklen und (meist) kalten Jahreszeit über Gefühle und Befindlichkeiten zu fabulieren, daher ist das Thema des Abends in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz dann auch „TROST“.
„Trost bedeutet, das Heil nicht länger im Verhindern des Unheils zu suchen, sondern anderswo. Als kleine Schwester der Hoffnung ist es nicht das kämpferischste aller Gefühle, und die Untröstlichen sehen in ihm vielleicht zu Recht einen Affront. Wenn aber Trost dabei hilft, etwas erträglich zu machen, was nicht verhindert werden kann, ist er dann als wohlwollender Begleiter politischer Kämpfe und bedrückender Verhältnisse nicht doch notwendig?“ wird über die Veranstaltung wird auf der Homepage der Volksbühne verraten. Die Reihe „Gefühle am Ende der Welt“ sei von der Überzeugung getragen, dass „sich abstrakt nicht länger sinnvoll über das Ende der Welt nachdenken lässt – und dass wir es dennoch versuchen müssen“. Und wo könnte man das besser als in der Stadt der Philosophie-Studenten und Tagträumer, Berlin? Eben. Also hingehen.
18.11., Philipp Wüschner und Henrike Kohpeiß: „Gefühle am Ende der Welt – Folge 2: TROST“, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Roter Salon, U Rosa-Luxemburg-Platz, 20 Uhr, www.volksbuehne.berlin

