Robert steckt in einer tiefen persönlichen Krise, die auch seine Beziehung zu Marie in Mitleidenschaft zieht. Sexuelle Erfüllung kann er nur noch bei Prostituierten finden. Marie ist verletzt, als sie das herausfindet; ihre Angst wächst, als sich herausstellt, dass Robert die HIV-positive Laura trifft. In der unheilvollen Mixtur aus emotionaler Unfähigkeit, Demütigung und Vertrauensbrüchen erkennen beide dennoch, dass es sich lohnt, für die Liebe zu kämpfen.
Oscar Roehlers Beziehungsdrama war im Jahr 2003 ein Kinoerfolg, der nun erstmals vom hoffnungsvollen Nachwuchsregisseur Ersan Mondtag für’s schauspielfrankfurt inszeniert wird. •bjö
22.4., Kammerspiel im schauspielfrankfurt, Willy-Brandt-Platz, Frankfurt, 20 Uhr, weitere Vorstellungen am 23.4., 4.5. und 5.5.
