Foto: De-Da Productions
Ioannis Mandafounis mit Team
So lautet der Titel der neuen Choreografie von DFDC-Chef Ioannis Mandafounis, die Teil des Ballett-Doppelabends „BYWAYS“ ist, der am 19. März seine Frankfurt-Premiere feiert.
Mandafounis‘ Arbeiten gründen zum großen Teil auf die Erforschung der Essenz des Tanzes, immer verknüpft mit dem Hinterfragen allzu vertrauter (Seh-)gewohnheiten. Für „Eins vor, zwei zurück“ stellt er die Prinzipien der Bewegungssprache des klassischen Balletts auf den Kopf – im wahrsten Sinne des Wortes: Im klassischen Ballett soll alles federleicht wirken, weswegen Bewegungen fast ausschließlich nach oben streben. Was aber passiert, wenn man dieses unumstößliche Gesetz umkehrt? Für die Bewegungsstudie tanzen drei Ensemblemitglieder der DFDC zusammen mit Jón Vallejo, dem Ersten Solisten des Semperoperballetts.
Foto: De-Da Productions
Proben zu „Seen Unseen“
Der zweite Teil des Abends, „Seen unseen“ von der Gast-Choreografin Rosalind Crisp, steht in der Tradition von Mandafounis‘ Live-Improvisations-Methode. Crisp möchte zeigen, welche Komponenten entscheidend für die Bewegungen der Tänzer*innen sind. Was passiert in ihren Köpfen, bevor sie sich bewegen? Das Publikum wird eingeladen, an diesem Prozess teilzuhaben. Jede Aufführung von „Seen unseen“ wird anders aussehen. Das Stück ist außerdem in Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Improvisationspianisten Frédéric Blondy entstanden.
19.3., Bockenheimer Depot, Carlo-Schmid-Platz 1, Frankfurt, 20 Uhr, im Anschluss Premierenparty, weitere Vorstellungen am 20. – 22.3. und 26. – 29.3., dfdc.de