Foto: De-Da Productions
Proben zu „This Beautiful Messy Thing“ von Ioannis Mandafounis
Für die letzte Show der aktuellen Spielzeit zieht die Dresden Frankfurt Dance Company ins Schauspiel Frankfurt.
Zum ersten Mal bekommt ein Ensemble-Mitglied eine eigene Bühne: Thomas Bradley, der seit 2023 bei der Company ist, und neben seiner Arbeit als Tänzer sich auch immer wieder für die Bühnenkostüme verantwortlich zeigt. Das fließt natürlich auch in sein Stück „Several Rhythms sort thoughtfully“ ein, eine intensive Beobachtung der Arbeit der Tänzer*innen, deren Spiel zwar ein gemeinsames Ziel verfolgt, dabei aber individuelle Strategien angewandt werden. Kostüme beeinflussen das Geschehen, aber auch die akustische Ebene der Arbeit: ein Elektrogerät wird zerlegt und es spielt eine Solo-Sonate für Trompete des österreichischen Komponisten HK Gruber.
Foto: De-Da Productions
Proben zu „Several Rhythms sort thoughtfully“ von Thomas Bradley
DFDC-Chef Ioannis Mandafounis widmet sich in „This Beautiful Messy Thing“ der Spannung zwischen dem Wunsch nach Transformation und der Trägheit der physischen Realität. Warum sehnt der Mensch sich immer nach dem, was er nicht hat? Kann man den Moment der Kontraste vielleicht genießen, ohne auf den Moment zu hoffen, in dem alle Wünsche erfüllt werden? Teil der Choreografie sind auch Objekte, die ein lärmendes Eigenleben entwickeln – es fliegt wohl einiges durch die Luft! Die Samples der Geräusche werden durch den Schlagzeuger Philipp Danzeisen mit dessen Drum-Sounds vermischt. Klingt wild!
4. – 7.6., Schauspiel, Willy-Brandt-Platz 1, Frankfurt, 20 Uhr (So 18 Uhr), dfdc.de