Foto: Andreas Malkmus
Weiter geht’s im wilden Operetten-Karussell der Volksbühne im großen Hirschgraben. Jacques Offenbachs Gesellschafts-, Polit- und Macht-Satire „Die Großherzogin von Gerolstein“ steht wieder auf dem Programm. Der Hofstaat des Zwergstaats Gerolstein, der übrigens fiktiv ist und nichts mit der Mineralwasser-Gemeinde in der Eifel zu tun hat, dieser Hofstaat also setzt alles daran, dass sich die Großherzogin nicht langweilt und dann vielleicht auf dumme Gedanken kommt, um ihre Macht zu missbrauchen. Dafür wird selbst ein Krieg angezettelt und geduldet.
Foto: Andreas Malkmus
Ein Stück, das Militarismus und politischen Größenwahn ins Absurde übersteigert und damit durchaus Parallelen zur aktuellen Weltlage beinhaltet. Das Regie-Team Sarah Groß und Michael Quast macht aus der ohnehin schon turbulenten Operette einen mitreißenden Riesenspaß.
7.3., Volksbühne im Großen Hirschgraben, Großer Hirschgraben 19, Frankfurt, 19:30 Uhr, weitere Vorstellungen im März und April, volksbuehne.net