Foto: Real Fiction / Rapid Eye Movies
Szene aus „Für immer 16!“
Was im Titel klingt, wie eine ausgenudelte Teenager-Komödie, ist in Wahrheit ein schriller Film des Musikers Brezel Göhring, der als Kollege der verstorbenen Françoise Cactus mit der Band „Stereo Total“ Lo-Fi-Musikgeschichte geschrieben hat
Brezel Göhring bleibt sich treu: Der Film ist auf Super-8-Filmmaterial gedreht, nachträglich von den Darsteller*innen synchronisiert und mit einem Stereo-Total-Soundtrack unterlegt. Auch die Story, die aus einem unveröffentlichten Roman aus dem Nachlass von Françoise Cactus stammt, bleibt in der Old-School-Lo-Fi-Bubble:
Charlotte, Helena und Oskar sind ehemalige Mitglieder der Experimentalfilmgruppe „Les enfants terribles“, haben sich aber heillos zerstritten. Charlotte möchte das Trio wieder zusammenbringen; als einzige hat sie eine Karriere als Schauspielerin geschafft. Das Wiedersehen wird jedoch von gegenseitigem Neid und Eifersucht vergiftet, was sich verschärft, als Rudolph auftaucht und mit allen dreien Affären hat. Erst durch eine kriminelle Aktivität finden die drei Undergroundkünstler*innen wieder zusammen. „Irgendwie total befreiend“ kommentieren Menschen, die den Film vorab gesehen haben.
„Für immer 16“, (D 2026), Regie: Brezel Göring, Filmstart am 27.8.
Preview: 12.8., LICHTER Freiluftkino im Hof des ehemaligen Polizeipräsidiums, Zugang über Ludwigstr. 18, inklusive Mini-Konzert mit Brezel Göring als Warm-up, Einlass 19:30 Uhr, freiluftkinofrankfurt.de
Ab dem 27.8. auch im regulären Programm des Mal seh’n Kinos, Adlerflychtsr. 6, Frankfurt, am 29.8. inklusive Mini-Konzert mit Brezel Göring um 19:45 Uhr, malsehnkino.de