Foto: Matty Vogel
Hier geht’s nicht etwa um eine gewalttätige Jungs-Gang, sondern um Riot-Grrrl-Power: Gerade mal 15 Jahre alt waren Alexia Roditis und Violet Mayugba aus Sacramento, als 2015 das Debüt-Album ihrer Band „Destroy Boys“ erschien. Und ihre ungestüme Mischung aus Punk, Grunge und Indierock sollte keine Eintagsfliege bleiben – denn gut 10 Jahre später gibt es „Destroy Boys“ immer noch. Inzwischen zu einem Quartett gewachsen, erschien 2024 ihr viertes Album, augenzwinkernd „Funeral Soundtrack #4“ betitelt.
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Musikalisch gibt’s eine Mischung aus Grunge, Grrrl-Punk, Indie-Rock und ein bisschen Goth-Attitüde. Ihren Sound nennen Destroy Boys „genrequeer“, was sich sowohl auf die unterschiedlichen musikalischen Einflüsse bezieht als auch inhaltlich auf das Hinterfragen gendernormativer Stereotype: „Maybe I'm a fag instead of a dyke – Or maybe I'm both at the same time“ singt die genderfluide Alexia in Song „Boyfeel“.
24.6., Schlachthof, Murnaustr. 1, Wiesbaden, 19:30 Uhr, schlachthof-wiesbaden.de, funeralsoundtrack4.com