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Zwischen Switchboard und Regenbogenkreisel haben es bestimmt alle schon einmal bemerkt: Savanna, ein ungewöhnliches Restaurant für ostafrikanische Spezialitäten.
Ostafrikanisch bedeutet in diesem Fall eritreische Küche, und da begegnen wir vor allem diesen leckeren Platten, die im runden Bastkorb serviert werden und dann mit der Hand gegessen werden. Die Unterlage einer solchen Platte ist immer Injera, ein schwammartiger Pfannkuchen (Sauerteig-Fladenbrot), der gleichzeitig als Greifer benutzt wird, um die darauf liegenden Gemüse (Linsen, Okra, Kichererbsen) oder die Fleischragouts aus Lamm und Rind zu schnappen und zu essen.
Wenn auch die Grundidee beim eritreischen Essen immer die gleiche ist, so schmecken die geheimen Würzungen doch überall anders.
Hier im Savanna kocht die Wirtin selbst, wie sie uns erzählt, denn für ein kleines freundliches Gespräch ist immer etwas Zeit. Ja, sagt sie, das hat Vorteile denn sie wisse genau, was sie serviert und woher die natürlichen Zutaten stammen. Es hat aber auch den Nachteil, dass sie alles alleine macht, denn einen, der es ebenso wie gut macht wie sie, hat sie noch nicht gefunden. Wie sehr sie uns überzeugt hat von ihrer Kochkunst, brauche ich nicht sagen. Sie selbst gibt übrigens regelmäßig Kochkurse, wenn sie nicht im Savanna in der Küche steht.
Savanna Restaurant, Alte Gasse 69, Frankfurt, Tel. 069 21998786, Di bis Do 12 – 15 + 17 – 22 Uhr, Fr 12 – 15 + 17 – 23 Uhr, Sa 14 – 23 Uhr, So mit Brunch ab 13 Uhr, Mo Ruhetag, savanna-restaurant.com/