Foto: Andrea Macchia
Gjergji Meshaj in einer Choreographie von Marta Castelletta
Tanz-Interessierte freuen sich schon: Das Frankfurter Festival präsentiert in diesem Jahr zu neunten Mal eine vielfältige Auswahl internationaler Solotanzstücke.
Aus insgesamt 700 Bewerbungen hat das Team um Festival-Erfinder und -Leiter Raffaele Irace sechs Stücke ausgewählt, die an zwei Abenden vorgestellt werden. Die Choreograf:innen und Tänzer:innen kommen diesmal aus Italien, der Türkei, Polen, der Schweiz, Spanien und Belgien.
Neu beim Festival ist die künstlerische Residenz „Solocoreografico Creative“, die Künstler:innen die Möglichkeit gibt, eine eigene Choreografie zu entwickeln und als Werkschau im Rahmen der Show-Abende dem Publikum vorzustellen. Den Anfang macht Choreografin Caterina Mochi Sismondi aus Turin.
Auch der Nachwuchs wird gefördert: In Workshops für junge Tänzer:innen entstehen Stücke, die unter dem Titel „Solocoreografico Youth“ am Festival-Sonntag in einer eigenen Show gezeigt werden. Und mit dem Film-Abend als Auftakt am Festival-Donnerstag würdigt das Festival zusätzlich das eigenständige Genre des Tanzfilms.
Foto: Andrea Macchia
Matteo Vignali tanzt „Courage. Bad Luck doesn’t exist“ der Vivadé Dance Company aus Italien
„Gemeinsam bieten alle diese Formate den Künstler:innen einen Raum für Präsentation, Austausch und Weiterentwicklung – und dem Publikum ganz unterschiedliche Zugänge zum zeitgenössischen Tanz“, resümiert Raffaele Irace.
Insgesamt vier Awards werden von einer internationalen Jury vergeben – inklusive dem Publikumspreis an den beiden Tanzabenden. Mehr Tanz geht nicht!
22. – 25.10., Gallus Theater, Kleyerstr. 15, Frankfurt, 20 Uhr (So 19 Uhr), solocoroegrafico.com / gallustheater.de