Foto: Klaus Gigga
Die Tänzerin und Choreografin Paula Rosolen präsentiert noch einmal ihre Choreografie zur Musk der Techno-Revolution der späten 80er und frühen 1990er. Zwischen Kicks, Loops und Basslines tanzt sich das sechsköpfige Ensemble durch die Ursprünge des Techno aus Detroit und den dortigen PoC-Communities über die Frankfurter Ekstasen bis zum Berliner Techno-Boom und zeichnet damit den Einfluss der damals neuen Musik auf Kunst, Politik und Gesellschaft nach.
In Deutschland war neben Berlin vor allem Frankfurt eines der Zentren der Bewegung – mit Clubs wie dem Omen, dem Dorian Gray oder dem XS und DJ-Legenden wie Sven Väth, aber auch Musikproduzenten wie Luca Anzilotti und Michael Münzing, deren Projekt „16BIT“ namensgebend für Paula Rosolens Tanzstück ist. Das Stück ist damit ein bewegendes Fest über die gemeinschaftliche Erfahrung einer zeitlosen Energie.
Paula Rosolen hat unter anderem an der Frankfurter HfMDK studiert. „16BIT“ wurde 2022 im Mousonturm uraufgeführt.
9. + 10.4., Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, Frankfurt, 20 Uhr (am Freitag im Anschluss mit Party), mousonturm.de