Foto: Tara Sosrowardoyo
Jay ist 16, als sein Großvater stirbt und der Familie eine Farm vererbt. Die Familie macht sich also auf den Weg von Kuala Lumpur in den malaysischen Süden. Doch das Anwesen hat seinen Glanz verloren: Felder und Bäume sind durch Dürren nahezu zerstört. Während der finanzielle Druck Zerwürfnisse in der Familie sichtbar macht, lernt Jay den Hilfsarbeiter Chuan kennen, zu dem er sich trotz aller Unterschiede hingezogen fühlt …
In seinem 2025 für den Booker Prize nominierten Roman „Der Süden“ verknüpft der malaysische Schriftsteller Tash Aw die großen Themen des Lebens. In glasklarer wie poetischer Sprache erzählt er vom Verfall einer Familie, von der ersten Liebe, von Begehren und vom Wunsch, ein anderes Leben zu führen als jenes, in dem man gefangen ist. Die deutsche Übersetzung wird von Schauspieler Helgi Schmidt gelesen, es moderiert Björn Jager.
5.11., Hessisches Literaturforum im Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, Frankfurt, 19:30 Uhr, hlfm.de