Foto: Anna Borchert
Eigentlich heißt sie Helena Niederstraßer, hat Jazz studiert und spielt Schlagzeug. Ihre Texte schreibt sie auf Deutsch und Englisch. Und sie hat eine unvergleichliche Stimme, „die knistert, knackelt – als läge in der Kehle die Seele eines 50-jährigen Türstehers“. Songs schreiben, das sei für sie pure Selbsttherapie, sagt Helena. Ohne Rücksicht auf Erwartungshaltungen gibt sie sich der Musik hin und macht unter dem Namen Vandalisbin, einem Kofferwort aus „Vandalismus“ und „Lesbian“, Indie-Pop: verjazzt, verraucht, queer – mit jeder Menge Soul.
Dazu kündigt sie neue Konzerte an, die sich, getragen von Songs zwischen Wut, Zärtlichkeit und radikaler Ehrlichkeit, zu intensiven und ungeschönten Erlebnissen verdichten. Für Fans von Rio Reiser, Ebow, Eryka Badu und Nirvana.
8.11., Goldmarks, Charlottenplatz 1, Stuttgart, 19 Uhr, goldmarks.de
9.11., Schlachthof Wiesbaden, Murnaustr. 1, Wiesbaden, 20 Uhr, schlachthof-wiesbaden.de