Foto: Marvin Ruppert
Tilman Birr und Elis C. Bihn bringen „Welthits auf Hessisch“.
Die Volksbühne im Großen Hirschgraben feiert zur Spielzeiteröffnung die Frankfurter Mundart.
Im Balkonfoyer gibt’s ab dem 4. September die Kabinett-Ausstellung „Mer sacht net seescht, mer seescht, mer sacht!“ mit seltenen, originellen und vom Aussterben bedrohten hessischen beziehungsweise frankfurterischen Wörtern und Redewendungen. Das Dippche oder den Labbeduddel kennen die meisten – aber was ist ein Maahinkel, ein Allmoi oder ein Scherzbennelathleet?
Die Ausstellung, die dem Frankfurter Dialekt im wahrsten Sinne des Wortes einen Rahmen gibt (ei, guggste selbst!) ist im September zu sehen und findet ihren Höhepunkt am 18. September in der großen Mundart-Gala „Welthits auf Hessisch“ mit Tilman Birr und Elis C. Bihn, die die größten Pop-Hits der letzten sechzig Jahre aus dem Englischen kongenial ins Hessische übersetzen.
Als Gäste sind unter anderem dabei: die Ausstellungsmachenden Günter Stolzenberger und Klara Kletzka, Entertainer Jo van Nelsen und natürlich Volksbühnen-Chef Michael Quast.
In den Wochen davor gibt‘s gleich mehrere Mundart-Shows, wie die szenische Lesung aus „Die Hesselbachs: Der röhrende Hirsch“ mit Jo van Nelsen, haarsträubendes Mundartgebabbel in der Show „Ochsenmaulsalat“ von Susanne Hasenstab und Emil Emaile oder Michael Quasts „Stoltze für alle“ mit Texten von Friedrich Stoltze.
Volksbühne im Großen Hirschgraben, Großer Hirschgraben 19, Frankfurt, volksbuehne.net