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Foto: Kunstpalast – bildarbeit Henning Krause
Hans Haacke, Kleines Segel, 1964/65, Rekonstruktion 2006, Kunstpalast, © VG Bild-Kunst, Bonn
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Foto: Kunstpalast – bildarbeit Henning Krause
Siefgried Cremer, ohne Titel, 1982, Kunstpalast, Stiftung Sammlung Kemp, © VG Bild-Kunst, Bonn
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Foto: Kunstpalast – LVR-ZMB – Stefan Arendt – ARTOTHEK
Otto Piene, Red Autumn I, 1975, Stiftung Sammlung Kemp, Kunstpalast Düsseldorf, © VG Bild-Kunst, Bonn
Woraus besteht die Welt? Was hält sie zusammen? Diese grundlegenden Fragen begleiten die Menschheit seit Jahrtausenden. In der Antike suchte man zunächst nach einfachen Prinzipien, um die Vielfalt der Natur zu erklären, und entwickelte die Lehre von den vier Elementen: Erde, Feuer, Wasser und Luft. Sie stehen für Gegensätze, Wandel und das sinnlich Erfahrbare.
Die Schau im Kunstpalast Düsseldorf vereint künstlerische Positionen, die zwischen Physik und Philosophie, Material und Idee, Natur und Technik oszillieren. Der Düsseldorfer Steuerberater und Kunstsammler Kemp, dessen Sammlung über 3.000 Werke umfasst und 2011 dem Kunstpalast gestiftet wurde, war zeitlebens auf der Suche nach neuen Perspektiven. Seine Faszination für abstrakte Tendenzen in der Kunst, für das Spiel mit Stofflichkeit, Energie und Wahrnehmung prägt diese Präsentation. Die ausgestellten Werke laden dazu ein, über die Grenzen von Materie, Geist und Wahrnehmung nachzudenken. Rund 70 Werke zeigen, wie Künstler*innen das Materielle, Immaterielle und Prozesshafte in der Kunst neu erforschten.
Die Sammlung Kemp zählt zu den herausragenden deutschen Privatsammlungen von Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Neben abstrakter Malerei, ZERO-Kunst, Skulpturen und Arbeiten auf Papier bilden hochkarätige Werke des Informel und der Farbfeldmalerei den Kern der von Willi Kemp gemeinsam mit seiner früh verstorbenen Gattin Ingrid aufgebauten Sammlung. 2011 gingen rund 3.000 Objekte an den Düsseldorfer Kunstpalast und Kemp gründete die Stiftung Sammlung Kemp zur Erforschung und Vermittlung der Bestände. Seine Schenkung stellt eine wesentliche Bereicherung dar und wird in regelmäßigen Ausstellungen präsentiert.
bis 22.3., Kunstpalast, Ehrenhof 4–5, Düsseldorf. Öffnungszeiten: Di–So 11 bis 18 Uhr, Do 11 bis 21 Uhr, Mo geschlossen. www.kunstpalast.de
