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Foto: Antoine Saito
Kent Nagano
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Foto: Sonja Werner
Concerto Köln
Seit 2017 arbeiten Kent Nagano, das Concerto Köln und das Dresdner Festspielorchester an einem außergewöhnlichen Musikprojekt: Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ so klingen zu lassen, wie der Meister selbst es im Jahr 1876 wohl im Sinn hatte.
Pünktlich zum 150. Jubiläum der ersten Bayreuther Festspiele findet dieses wissenschaftlich-künstlerische Abenteuer nun seinen krönenden Abschluss. Das Besondere: Hier wird nicht einfach nur musiziert, hier wird geforscht. Historische Instrumente wurden aufwendig rekonstruiert und die Sänger*innen haben verlernt, was heute Standard ist. Statt Dauer-Vibrato gibt es eine Rückbesinnung auf das Wort – inklusive dramatischer Mittel, die bis zum Sprechgesang reichen.
In der „Götterdämmerung“, dem „finster-feurigen“ Finale, entscheidet sich das Schicksal von Helden und Göttern gleichermaßen. Siegfried und Brünnhilde verraten einander, das Rheingold versinkt in den Fluten und die Götterburg Walhall geht in Flammen auf. Ein Abend voller Intrigen, Leidenschaft und dem visionären „Originalklang“, der uns zeigt, dass auch alte Klassiker immer wieder neu und aufregend interpretiert werden können.
Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstraße 1, Köln, www.koelner-philharmonie.de