Grafik: KI erstellt
In unserer digitalisierten Welt verlagert sich das Alltagsgeschehen zunehmend in die virtuelle Realität. Besonders für die LGBTIQ*-Community bietet der digitale Raum wichtige Möglichkeiten zur Vernetzung und Selbstbestimmung, birgt aber auch spezifische Risiken beim Schutz der Identität. Unter anderem müssen wir uns immer häufiger im Netz authentifizieren und unsere persönlichen Informationen der Cloud anvertrauen. Lesen Sie nach, wie es um die Online-Datensicherheit bestellt ist und was moderne PDF-Konverter damit zu tun haben.
Sicherheitsaspekte der elektronischen Brieftasche
Es ist inzwischen eine beschlossene Sache – die EUDI-Wallet, auch als elektronische Brieftasche bekannt, – kommt bis Ende 2026. Jedes EU-Land ist somit verpflichtet, eine solche Wallet seinen Bürgern anzubieten. Dieser innovative Dienst stellt auch das Herzstück der digitalen Identität dar, denn die elektronische Brieftasche auf unserem Smartphone dient nicht nur zum Bezahlen, sondern ist zugleich ein virtueller Personalausweis, Führerschein, E-Rezept und sogar ein Hochschuldiplom.
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Laut Behörden sind die personenbezogenen Daten vor dem Missbrauch durch Dritte zuverlässig geschützt. Dazu dient zum einen die biometrische Identifizierung oder ein Schutz durch eine starke PIN. Außerdem sind die Daten auf dem Handy verschlüsselt gespeichert und werden ebenso verschlüsselt mit den externen Servern ausgetauscht. Kurzum, die EUDI-Wallet soll als ein Hochsicherheitstresor das Risiko von einem Datenklau minimieren.
Elektronische Signatur – wie sicher ist eine solche Unterschrift?
Zur digitalen Identität gehört neben der EUDI-Wallet noch die Möglichkeit,sich online mittels elektronischer Signatur rechtsverbindlich zu authentifizieren. Genau an dieser Stelle kommen moderne PDF-Konverter ins Spiel. Diese smarten Tools können heute weit mehr als nur die PDF-Dateien in Word, Excel, PowerPoint und zahlreiche weitere Formate umzuwandeln. Neben den weiteren nützlichen Funktionen, wie einzelne Seiten aus den PDF-Dokumenten extrahieren oder PDFs zusammenfügen, beherrschen die Konverter von heute auch die Disziplin der E-Signatur.
In der Regel erhalten Sie im Rahmen eines Freemium-Models die Möglichkeit, kostenlos die Einfache Elektronische Signatur (EES) zu nutzen. Bei diesem Verfahren fügen Sie in eine PDF-Datei Ihre eingescannte Unterschrift ein, was für Verträge und weitere Dokumente mit einem geringen Haftungsrisiko grundsätzlich ausreichend ist.
In dem Leistungspaket der Pro-Versionen von PDF-Konvertern ist hingegen die Fortgeschrittene Elektronische Signatur (FAS) als eines der Features enthalten. Für Dokumente mit einem mittleren Haftungsrisiko ist die FAS die richtige Lösung, da sie nicht nur die digitale Identität des Unterzeichners belegt, sondern auch das signierte Dokument vor nachträglichen Veränderungen schützt. Zu diesem Zweck wird ein Hash-Wert, ein kryptografischer Fingerabdruck, generiert. Jede nur so geringfügige Veränderung des Dokuments führt unweigerlich zur Änderung des Hash-Wertes und ist daher sofort erkennbar.
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Die Qualifizierte Elektronische Signatur (QES) wird nur von staatlich beaufsichtigten Anbietern ermöglicht und liegt daher außerhalb des Leistungsspektrums der PDF-Konverter. Allerdings ist eine solche E-Signatur nur für bestimmte Dokumente, wie zum Beispiel Kreditverträge, vom Gesetz vorgeschrieben.
Datensicherheit in der Cloud – was ist zu beachten?
Jede Authentifizierung, ob via eine digitale Wallet oder eine E-Signatur, ist mit einem Datentransfer auf externe Server verbunden. Um jeglichen Datenmissbrauch unmöglich zu machen, wenden die Betreiber von PDF-Konvertern im Einklang mit den DSGVO-Vorschriften gleich mehrere Schutzmaßnahmen an. So werden die empfindlichen Daten nicht nur verschlüsselt übertragen, sondern auch nach der Verarbeitung zeitnah – meistens innerhalb einer Zeitstunde – unwiderruflich gelöscht.