Nina Hagen, geboren am 11. März 1955 in Berlin-Friedrichshain, ist eine echte Legende. In den 1970ern wurde sie als „Punkrockröhre“ bekannt und sorgte mit ihrer verrückten Art in vielen TV-Shows für Aufsehen.
In den 1980ern arbeitet sie erfolgreich mit Giorgio Moroder zusammen, in den 1990ern war sie mit Hits wie „Solo“ (zusammen mit Thomas D.) erfolgreich. 2010 erschien eines ihrer erfolgreichsten Werke, das Gospel-Album „Personal Jesus“. Und auch im Kino konnte man Nina erleben, etwa 2004 bei „7 Zwerge – Männer allein im Wald“.
Immer laut und schrill? Nein. Heute beschreibt sie sich selbst als jemanden, der viel nachdenkt und nicht einfach in eine Schublade passt – auch wenn viele sie gern als „schrill“ abstempeln. Für sie zählt mehr Tiefe als Show.
Die christliche Musikerin ist auch eine Unterstützerin der LGBTIQ*-Community, etwa beim Thema Pride sagte sie uns einmal: „CSD ist eine menschenrechtspolitische Veranstaltung und gehört auf die Straße! In Solidarität mit dem CSD: Sister Nina!“
2022 veröffentlicht Nina Hagen nach langer Pause ein neues Album: „Unity“. Mit dabei waren auch Sängerin Liz Mitchell von Boney M. und die nicht weniger legendäre Lene Lovich. 2023 gab es dann weihnachtlichen Rock-Pop-Punk-Gospel.

