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Thomas Mann

Thomas Mann

Foto: www.hugendubel.de

Thomas Mann zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. 1875 in Lübeck geboren, wurde er mit Büchern wie „Buddenbrooks: Verfall einer Familie“, „Der Zauberberg“, „Herr und Hund“, „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ sowie „Der Tod in Venedig“ weltberühmt. 1929 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. 

Mann war ein feinsinniger Beobachter seiner Zeit, ein Meister psychologischer Charakterzeichnungen und ein Chronist des europäischen Bürgertums. Sein Leben war geprägt von literarischem Ruhm, gesellschaftlichen Spannungen und dem Exil während der nationalsozialistischen Herrschaft. 1933 verließ er Deutschland und lebte später unter anderem in der Schweiz und in den USA.

Auch sein Privatleben war von inneren Widersprüchen geprägt. Seine Homosexualität, die er zu Lebzeiten weitgehend verborgen hielt, fand in verschlüsselter Form immer wieder Eingang in sein literarisches Werk. Besonders deutlich wird dies in der Novelle „Der Tod in Venedig“. Thomas Mann starb 1955 in Zürich. Sein Werk ist bis heute ein bedeutender Teil der Weltliteratur.

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