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Udo Kier, geboren am 14. Oktober 1944 in Köln, am 23. November 2025 in Kalifornien verstorben, war eine der markantesten schwulen Persönlichkeiten des internationalen Kinos.
Seit den 1960er-Jahren hatte er mit Größen wie Rainer Werner Fassbinder (mit ihm lebte er auch eine Zeit in München zusammen, in der Deutschen Eiche), Lars von Trier, Werner Herzog und Madonna gearbeitet – oft als schillernde, düstere oder radikal ambivalente Charaktere.
Bekannte Rollen spielte Udo Kier unter anderem in „My Private Idaho“, „Armageddon“, „Iron Sky: The Coming Race“, „Dancer in the Dark“, „Kir Royal“ und „Swan Song“.
Mit seiner unverwechselbaren Präsenz bewegte Udo Kier sich mühelos zwischen Arthouse, Horror und Hollywood – und machte sogar beim Video zum Techno-Hit „Deep Down Below“ von RMB mit. Für seinen Beitrag zur queeren Filmkultur wurde er 2020 mit dem „Spezial-Teddy Award“ der Berlinale ausgezeichnet.

