Foto: P.C.P Fotografie
KitKatClub
Der österreichische Fotograf P.C.P Fotografie schafft mit seiner Kamera und seinem künstlerischen Blick eine besondere Nähe zu den Menschen vor seiner Linse. Und so bekommen wir die Möglichkeit, Gigi aus dem international berühmten Berliner Klub sinnlich-verträumt zu erleben.
Wie kam es zu dem Shooting? Berlin pulsiert. Kaum eine andere Stadt in Europa lebt so kompromisslos im Rhythmus der Nacht – im Beat der Klubs, im unaufhörlichen Dröhnen der Freiheit. Und doch: Hinter den Fassaden aus Glanz, Exzess und schillernden Projektionen existiert auch eine andere Seite – eine zarte, verletzliche, intime Realität. Mit Gigi, Kellner im legendären KitKatClub, wollte ich genau diese Seite sichtbar machen. Nicht den Mann, der sich Nacht für Nacht im Neonlicht bewegt, sondern den Menschen, der dahintersteht. Seine Tattoos erzählen Geschichten – rau und ungezähmt. Doch in der Stille des Morgens, im Licht eines verwaschenen Fensters, werden sie zu einem Hautarchiv der Verletzlichkeit.
Verrate uns, wie du das umsetzt. Fotografie ist für mich immer auch ein Dialog. Mit Gigi entstand ein stilles Gespräch über Identität, Masken – und darüber, was bleibt, wenn alle Lichter erloschen sind.
Irgendwie romantisch. Das ist Berlin, wie ich es sehe: ein Ort, an dem sich Exzess und Intimität nicht ausschließen, sondern ineinander übergehen
*Interview: Michael Rädel
https://linktr.ee/pcpfotografie
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