Foto: M. Rädel
Berlin
"Upside down and round and round": Im September zeigt die „Berlin Art Week“ wieder, was alles möglich ist im diversen und spannenden Kunst-Kosmos der deutschen Hauptstadt.
Sie ist ein bundesweit bedeutendes, jährlich stattfindendes Kunstfestival, das die Vielfalt und Dynamik der Berliner Kunstszene feiert.
Jedes Jahr im September verwandelt sich die Hauptstadt für mehrere Tage in einen lebendigen Treffpunkt für zeitgenössische Kunst und Kultur. Zahlreiche Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Projekträume und Institutionen öffnen vom 10. bis 14. September ihre Türen und präsentieren ein vielfältiges Programm aus Ausstellungen, Performances, Führungen, Künstler*innengesprächen, Diskussionsrunden und weiteren Veranstaltungen. Auch Peter-Maximilian Ronsdorf ist am Start. Seine Kunst ist im Rahmen der Ausstellung „Material“ (11. – 14.9.) von Kurator Julian Daynov (Bild rechts) im ALHAMBRA BERLIN (Kurfürstendamm 68) zu sehen.
Padam, padam! Die auch immer sehr queere „Berlin Art Week“ bringt ein breites Publikum zusammen – von international renommierten Künstler*innen und Kurato*rinnen bis hin zu jungen Talenten, Kunstsammler*innen, Fachbesucher*innen und interessierten Bürger*innen. Dabei versteht sich das Festival aber nicht nur als Plattform für den Austausch innerhalb der Kunstwelt, sondern auch als Einladung an die Öffentlichkeit, zeitgenössische Kunst in all ihren Facetten zu erleben, zu hinterfragen und mit zu diskutieren. Freu dich auf ein spannendes und inspirierendes Programm, das aktuelle künstlerische Positionen und gesellschaftlich relevante Themen aufgreift und die besondere Rolle Berlins als Zentrum für zeitgenössische Kunst unterstreicht. berlinartweek.de, alhambra-berlin.com
Christelle Oyiri + Neva Wireko, Hauntology of an OG, video still, 2025. Courtesy the artists, LAS Art Foundation, Amant and Pinault Collection. © Christelle Oyiri + Neva Wireko.
Diese Kunst von Christelle Oyiri ist ab dem 11.9. bis zum 19.10. im CANK in der Anzengruberstraße 25 in Neukölln zu sehen. „Dead God Flow stellt sich den Ausstellungsraum als eine verschlüsselte Séance vor, eine Choreografie aus Bild, Ton und Präsenz, in der sich Vergangenheit und Zukunft unauflöslich überlagern. [...] Vor diesem Hintergrund entfaltet sich der Memphis-Rap als eine Klangarchitektur: düster, rituell, radikal erfinderisch – und doch entstanden im strengen Moralkorsett des Bible Belt. [...] In diesem aufgeladenen Raum ist der Tod kein Ende, sondern eine Schleife, der Beat eines gebrochenen Gottes, der noch immer pulsiert“, so die Künstlerin dazu.
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