Foto: Maayane Bouhnik, 2 Team Productions, Iconoclast Films Germany
WHERE TO von Assaf Machnes
Vom 5. bis 10. Mai lädt das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg dazu ein, jüdisches Kino in seiner ganzen Vielfalt zu entdecken.
Rund sechzig Filme aus 21 Ländern sowie internationale Gäste und Podiumsgespräche machen das Festival zu einem zentralen Treffpunkt für Film und Dialog. Im Fokus stehen Spiel- und Dokumentarfilm-Wettbewerbe, die Themen wie Identität, Verlust und Neuanfang behandeln. Auch queere Perspektiven sind vertreten, etwa im Film „WHERE TO?“ (Bild) von Assaf Machnes, präsentiert mit Keshet Deutschland e. V.
Der Film des israelischen Regisseurs ist ein leises, nachdenkliches Werk über Orientierung, Zugehörigkeit und die Suche nach einem Platz in einer oft unübersichtlichen Welt. Im Zentrum des Films steht eine Figur, die sich scheinbar ziellos durch urbane Räume bewegt. Straßen, öffentliche Verkehrsmittel und anonyme Orte werden dabei nicht nur zur Kulisse, sondern spiegeln den inneren Zustand des Protagonisten wider: ein Gefühl von Übergang, Unsicherheit und latenter Entfremdung. Eine von vielen Perlen des Festivals! Die Filme laufen in Berliner und Potsdamer Kinos wie Moviemento und Filmmuseum Potsdam. Mehr Infos unter jfbb.info.
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