www.1710.orso.berlin
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Eine dramatische Collage über Liebe, Leidenschaft und Tod in drei Akten nach Texten von Klaus Mann zur Musik von Peter Tschaikowsky.
„Symphonie Pathétique“ – benannt nach Tschaikowskys letzter Symphonie – ist ein schillernder Roman über das Verhältnis von Eros, Politik und Kunst. Wegen seiner homosexuellen Neigungen war Tschaikowsky zeitlebens zum Außenseiter verdammt. Klaus Mann porträtiert in seinem Künstlerroman Tschaikowsky vor dem Hintergrund des späten 19. Jahrhunderts. Die versunkenen Szenarien von St. Petersburg und Moskau, Berlin und der Gewandhausstadt Leipzig werden lebendig.
„Der Berliner Philharmoniker und der schwulen Szene wegen bin ich 2008 in die Hauptstadt nach Schöneberg gezogen. Ich selbst habe schon den HIV-Schnelltest der Berliner Aids-Hilfe in Anspruch genommen. Die Arbeit, die dort geleistet wird, rührt und beeindruckt mich zugleich. Ich freue mich mit den ORSOphilharmonikern ein Zeichen setzen zu können und widme daher diese Aufführung gerne der Berliner Aids-Hilfe“, verrät dazu Dirigent Wolfgang Roese.
15.10., Symphonie Pathétique, Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 18 Uhr, www.1710.orso.berlin
