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Aids-Hilfe

Zehn schwule Männer und eine Krankenschwester gründeten in Berlin, was heute ein Verband mit über hundert Mitgliedsorganisationen ist. Die Aids-Hilfen beraten, testen, streiten – und sind seit vier Jahrzehnten dort, wo der Staat zu spät kommt.

Wie ist sie entstanden?

Als eine neue Krankheit die Szene traf und die Behörden über Zwangsmaßnahmen nachdachten. Die Aufgabe war improvisiert und dringend: Wissen beschaffen, Sterbende begleiten, der drohenden Repression etwas entgegensetzen. Aus der Notgemeinschaft wurde ein Dachverband der regionalen Aids-Hilfen.

Was macht sie heute?

Beratung und Tests vor Ort, Prävention, Interessenvertretung von Menschen mit HIV, Arbeit gegen Diskriminierung. Dazu Themen, die längst über HIV hinausgehen: Hepatitis, STI, sexuelle Bildung, Drogenhilfe.

Wen erreicht sie?

Von Anfang an nicht nur schwule Männer, sondern auch Drogen konsumierende Menschen, Sexarbeiter*innen, Migrant*innen und Inhaftierte – als andere Stellen sie noch übersahen.

Service: aidshilfe.de

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