Foto: M. Rädel
Horse Meat Disco
Aus Soul wurde einst mit viel mehr Bass Drums sowie Geigen und Synthesizern Disco. Die erste Hochphase hatte Disco ab 1973 mit Hits wie „Dirty Ol' Man“ (The Three Degrees), „Never Can Say Goodbye“ (Gloria Gaynor), „Love to Love You Baby“ (Donna Summer & Giorgio Moroder) und „Fly, Robin, Fly“ (Silver Convention).
Pünktlich zum Berliner CSD wirft die „Horse Meat Disco Berlin“ erneut ihre Schatten voraus: Ab dem 10. Juni um 10 Uhr startet der zweite Vorverkauf für die traditionsreiche Pride-Ausgabe der Partyreihe.
Gefeiert wird dann am 25. Juli – und zwar mit jener Ausdauer, die zum discoiden Mythos der queeren Veranstaltung gehört. Los geht es am Pride-Samstag um 16 Uhr, das letzte Lied erklingt erst am Sonntag gegen 14 Uhr. Zwischen Tanz, Posing und Flirt unter der Discokugel verspricht die Pferdedisco einmal mehr einen nahezu 24-stündigen Ausnahmezustand im angesagten Klub Prince Charles am U8-Bahnhof Moritzplatz. Und hier gibt es die Karten zum Disco-Himmel: Follow Me.
Über die Party: Was heute als queere Institution zwischen Disco-Euphorie und Dancefloor-Nostalgie gilt, nahm seinen Anfang in London: Dort feierte die Partyreihe in der Silvesternacht 2003/2004 ihre Premiere. Seither zelebriert sie mit großer Hingabe die Klubmusik der 1970er- und 1980er-Jahre – eine Hommage an jene Ära, in der Disco nicht nur Soundtrack zur Nacht, sondern auch Ausdruck von queerer Freiheit und multikultureller Gemeinschaft war. Schön, dass Disco, auch dank Künstler*innen wie Madonna, Cerrone und Purple Disco Machine, immer noch erfolgreich da ist! www.horsemeatdiscoberlin.com
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