Foto: cottonbro studio, pexels.com, gemeinfrei
Der Berliner Querverlag und der Sulzbacher Ulrike Helmer Verlag präsentieren in diesem Jahr die queere Lesenacht im Switchboard. Fünf Autor:innen stellen ihre Bücher vor und geben Einblicke in die Vielfalt queerer Literatur.
Uwe Benner liest aus seinem Roman „Was ich aus all dem mache“, die Geschichte von David und Amir, zweier junger Männer, die sich Stück für Stück die Kontrolle über ihre Leben wiederholen – David mit seiner psychischen Erkrankung, Amir mit den traumatischen Erfahrungen seiner Flucht aus Afghanistan. Was sie rettet: Nähe, Vertrauen und Liebe.
ELSe BUSChheuer verlässt in ihrem autofiktionalen Roman „ex@frau“ nach und nach alle Grenzen von geschlechtlicher und sexueller Orientierung: Lesben geraten in Schwulitäten und ein schwuler Gott mit blonder Popperlocke spielt „Komm nach Tirol, Señorita“.
Inge Lütt stellt ihren Krimi „Das letzte Lied der alten Mamsell“ vor: Kommissarin Karin Roger wird unterstellt, Ronny Schorb krankenhausreif geprügelt zu haben. Roger wird zwar suspendiert, doch als sich kuriose Todesfälle häufen, hat sie alle Hände voll zu tun.
In Mirjam Münteferings „Mittendrin im Lilabunt“ setzt sich die 17-jährige Kati mit der Vergangenheit ihrer lesbischen Mütter auseinander – ihre Suche führt sie auf den Dykenhof, einer vor 30 Jahren gegründeten basisdemokratischen Lesbenwohngemeinschaft, die in einer seltsamen Konkurrenz zum benachbarten queeren Facettenhof steht.
Tobias Wolf entführt die Leser:innen mit seinem Roman „Verbotene Pässe“ in die Welt des Profifußballs – mit einem explosivem Zwangsouting, einer Flucht in die Provinz vor unbarmherzigen Paparazzi und der Suche nach dem eigenen Ich.
Durch den Abend führt Marc Lippuner vom Querverlag.
9.10., Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt, 19:30 Uhr (Einlass 19 Uhr), facebook.com/switchboard.frankfurt








