Foto: Korkut Mamet, pexels.com, gemeinfrei
Angesichts der Wahlerfolge der rechten Parteien in den vergangenen Monaten beleuchtet der Treff für Schwule ab 60 die politischen Entwicklungen in Deutschland seit dem Mauerfall 1989.
Das Monatsmotto „Anpassung oder Freiheit?“ ist aus dem Buch „Freiheitsschock“ von Ilko-Sascha Kowalczuk entliehen; der Bestsellerautor und renommierte Experte für die Geschichte der DDR, wo er selbst aufwuchs, liefert eine genaue Analyse der politischen und kulturellen Mentalitäten in Ostdeutschland. Kowalczuk geht es dabei nicht um ein weiteres Ost-Bashing, sondern vielmehr darum, zu erklären, wie die falsche politische Gestaltung der deutschen Wiedervereinigung Enttäuschung und Frust gebracht haben und viele Ostdeutsche bis heute daran hindert, Demokratie mit Leben zu füllen. Michael Holy stellt Kowalczuks Thesen am 12. Mai vor und diskutiert mit den Café-Karussell-Gästen über ihre Sicht auf Ostdeutschland.
Am 19. Mai steht ein weiteres Buch im Fokus: „Gekränkte Freiheit“ lautet der Titel der zeitdiagnostischen Untersuchung von Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey. Sie untersuchen das Phänomen der „Wutbürger“.
Wie immer öffnet Switchboard-Gastgeber Peter gegen 14:30 Uhr die Türen und serviert selbstgebackenen Kuchen und Getränke.
12. und 19.5., Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt, 14:30 Uhr, schwule-senioren-frankfurt.de/cafe-karussell.html