Foto: Ivan Samkov, pexels.com, gemeinfrei
Seit Kanzler Merz‘ markiger „Stadtbild“-Äußerung gehen die Menschen auf die Straße, um gegen die rassistischen Aussagen und für ein schön diverses Stadtbild zu demonstrieren; am 23. Oktober zum Beispiel in Heidelberg.
Das Queerfeministische Kollektiv Heidelberg und die Schülis gegen Rechts laden zur Demo für ein inklusives und diverses Heidelberg.
„In den Zeiten eines starken Rechtsrucks ist es besonders wichtig für eine vielfältige und bunte Gesellschaft aufzustehen, sowohl in den Schulen als auch im Stadtbild!“, sagt Konrad Schick von den Schülis gegen Rechts.
Jen Bihr vom Queerfeministischen Kollektiv Heidelberg ergänzt: “Statt sich zu überlegen, wie mit einer progressiven Sozialpolitik Menschen in Deutschland ein menschenwürdiges Leben ermöglicht werden kann, werden wieder die benachteiligten und diskriminierten Gruppen gegeneinander aufgehetzt. Wir sagen Nein zu einer Politik, in der auf die Schwachen getreten wird und Ja zu Solidarität und Diversität.”
Der Hintergrund:
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte vor einigen Tagen im Rahmen seines Bundeskanzler-Antrittsbesuches in Brandenburg über die Erfolge der neu eingeführten restriktiven Migrationspolitik gesprochen und in diesem Zusammenhang gesagt: „Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem“. Auch nach massiver Kritik, die auch aus den eigenen Reihen kam, hält Merz an seiner Aussage fest.
23.10., „Demo für ein schönes Stadtbild“ in Heidelberg, Treff um 18:30 Uhr an der Schwanenteichanlage, Umzug bis zum Universitätsplatz mit Kundgebung um 19:15 Uhr,