Foto: Salzgeber
Die Combo „Malaria!“
Ende der 1970er schwappte eine Jugendbewegung aus New York nach Europa, deren Nachwirkungen bis heute spürbar sind: Punk fühlte sich damals an wie eine Befreiung von allem Etablierten und begründete unter anderem in der Musik eine rotzige Do-it-Yourself-Haltung: Drei Akkorde reichen für einen Song und man muss noch nicht mal ein Instrument spielen können – Hauptsache machen!
Insbesondere Frauen nutzten diesen Spirit, zeigten der männerdominierten Rockmusik-Szene den Mittelfinger und gründeten eigene Bands abseits des Mainstreams. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – schafften es einige Bands sogar zu gewissem Ruhm: Östro 430 aus Düsseldorf, Mania D (später Malaria!) aus Berlin oder Kleenex (später LiLiput) aus Zürich.
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Reto Caduff portraitiert in seiner Film-Doku Frauenpunkbands der damaligen Zeit, die heute noch aktiv sind.
Zur Einstimmung gibt‘s vorweg Live-Musik vom Mannheimer FLINTA* Punk-Kollektiv, eine Band, die aus dem Musikprojekt „Punkakademie“ des Stadtensembles am Nationaltheater Mannheim und der Berliner Musiktheatergruppe „glanz&krawall“ hervorgegangen ist.
27.9., Cinema Quadrat, K1 2, Mannheim, 19:30 Uhr, cinema.quadrat.de