Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans* und agender Personen: Die Abkürzung beschreibt, wer in einem Raum willkommen ist, und markiert damit auch, wer nicht gemeint ist.
Wofür stehen die Buchstaben?
Frauen, Lesben, inter, nicht-binär, trans*, agender. Der Stern öffnet die Reihe für alle, die sich darin nicht wiederfinden und trotzdem gemeint sind.
Wo taucht das auf?
Bei Partys, in Sportgruppen, in Beratungsstellen, in Hausprojekten, bei Awareness-Teams. Praktisch heißt es: Der Raum ist nicht für cis Männer gemacht – und die Türpolitik setzt das durch.
Warum ist das umstritten?
Die Kritik an gemischten Räumen ist älter als der Begriff, neu ist nur der Name dafür. Befürworterinnen argumentieren mit Erfahrungen, die in gemischten Räumen gemacht wurden. Kritiker halten die Abgrenzung für Ausschluss. Wo genau die Grenze liegt, wird in jedem Kollektiv neu verhandelt.
Auch dazu: lesbisch, Gender, Transphobie, LGBTIQ*

