Foto: Salzgeber
Szene aus „Bambi“ von Sébastien Lifshitz
Die Veranstaltungsreihe zu Frankfurts queerer Kino- und Filmgeschichte legt im Mai den Fokus auf transgender Themen. Zwei Dokumentarfilme und ein Kurzfilmprogramm werden gezeigt.
Das Kurzfilmprogramm „Trans-Normal“ zeigt mit „Max“, „Boys in the Backyard“ und „Matt“ drei eindrückliche Portraits über transmaskuline Personen, in denen sie über ihr Leben, ihre Identität und ihr Begehren reflektieren (4.5., 19 Uhr).
Sébastien Lifshitz‘ „Bambi“ portraitiert Marie-Pierre Ruvot alias Bambi; der gebürtige Algerier arbeitete zunächst in Algier, später in Paris als Cabaret-Tänzerin. Die mit einem Teddy-Award ausgezeichnete Doku gibt intime Einblicke in Bambis aufregendes Leben (4.5., 21 Uhr).
„The Aggressives“ von Daniel Peddle gilt als einer der ersten Filme überhaupt, der trans* People of Colour in den Mittelpunkt stellt. Der Regisseur hatte eine Gruppe Lesben und gender-nonkonformer Personen über einen Zeitraum von fünf Jahren begleitet und zeigt eindrücklich, wie der Diskurs über Gender und Sexualität in der queeren PoC- und trans-Commmunity in den späten 1990ern und frühen 2000ern geführt wurde (5.5., 20:15 Uhr).
4. und 5.5., Pupille – Kino in der Uni, Mertonstraße 26 – 28, Frankfurt, instagram.com/faqs_queerestadtgeschichteffm