Foto: Salzgeber
Passend zum Hochsommer spielt die Queerfilmnacht im August in den Sommerferien des jungen Katalanen Dídac, der mit seiner Familie eine Radtour entlang der Donau unternimmt. Geplagt von Kummer um eine unerwiderte Liebe entwickelt sich die Reise für Dídac zu einer Art Meditation – zum Reden hat er eh keine Lust. Die Stimmung ändert sich, als Dídac bei jedem Stopp einen Jungen sieht: manchmal im Wasser, manchmal an Land, mal in der Ferne, mal ganz nah. Der geheimnisvolle Fremde löst in Dídac eine Menge Veränderungen aus – am Ende des Urlaubs wird er ein anderer und auch das Verhältnis zu seiner Familie ganz neu sein.
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Genauso mystisch-romantisch, wie die Geschichte klingt, hat Regisseur Jaume Claret Muxart die Coming-of-Age-Story inszeniert. Inspiriert von seiner Kindheit und Familien-Radtouren wollte er einen Film drehen, der von der Einzigartigkeit dieser Reisen erzählt: „Das Leben auf Campingplätzen und in Herbergen, Momente der Ruhe am Fluss, die Hitze, das Zwitschern der Vögel und das Rauschen des Windes, das eiskalte Wasser, der Regen, der Rhythmus des Fahrradfahrens.“ Ein poetischer Film voller Geheimnisse und Sehnsüchte.
19.8., Mal seh’n Kino Frankfurt, weitere Termine im GAB-Land über queerfilmnacht.de
Vom dem 27.8. bis 2.9. ist „Strange River“ auch im regulären Programm im Frankfurter Mal seh’n Kino zu sehen, malsehnkino.de