Foto: Julie Kuhl
Die queere Indie-Band aus Frankfurt ist ein echtes Phänomen: Ihr Debutalbum „An Odyssey“ erschien 2023 und seitdem geht’s für Lasse Kuhl, Marius Wunderlich, Felix Lothwesen und Kyle Kahramanhauptsächlich international steil bergauf. Ein Jahr lang waren Sun’s Sons international auf Tour und haben just in New York ihre neue EP „Wonderful News“ fertig gestellt und gleich einen Kurzfilm dazu gedreht.
Musikalisch gibt’s kraftvolle Indie-Pop-Hymnen mit Momenten überschäumender Sehnsucht und zarter Melancholie, die entfernt an die frühen Smashing Pumpkins, Coldplay oder Bleachers erinnern.
Sun's Sons
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In ihren Texten breiten Sun’s Sons intime Gefühlswelten aus, irgendwo zwischen Coming-of-Age-Euphorie, Herzschmerz, aber es geht auch um queere Identität und gesellschaftspolitische Themen wie die Klimakrise und andere kollektive Zukunftsängste. Wichtig ist den Vieren, nicht als Boyband wahrgenommen zu werden; nicht nur, weil sie kein gecastetes Musikprojekt sind, sondern auch, weil sie für sich selbst nichtbinäre Pronomen verwenden.
Marius Wunderlich konnte man erst kürzlich im Rahmen der Sommerwerft mit einem Akustik-Solo-Konzert live erleben, Anfang Oktober kommt die komplette Combo nach Frankfurt.
6.10. Nachtleben, Kurt-Schumacher-Str. 45, Frankfurt, 20 Uhr, batschkapp.net/nachtleben, sunsons.com