Foto: Thomas Panzau
Sie gaben den Impuls für OlympJA Hamburg: Matthias Onken, Christian Gerlach, Uwe Bergmann (Mitte)
Hamburg soll Olympia. Am Freitag will eine breite Initiative dafür ein Zeichen setzen. Um 16 Uhr beginnt eine Großkundgebung auf dem Jungfernstieg und auf der Binnenalster. Veranstalter ist das Bündnis OlympJA Hamburg. Die Initiative hat sich erst vor wenigen Wochen gegründet. Sie arbeitet ehrenamtlich und versteht sich als unabhängige Stimme aus der Stadtgesellschaft.
Auf der Reesendammbrücke entsteht eine große Bühne. Dort treten bekannte Gesichter auf. Moderiert wird das Programm unter anderem von Steven Gätjen, Monica Lierhaus und Marek Erhardt. Auch Corinna Lampadius und Isaac Hoffmann führen durch den Nachmittag. Geplant sind kurze Talks, Interviews und Redebeiträge. Ziel ist es, Unterstützung für eine Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele zu zeigen.
„Nun ist Hamburg dran zu zeigen, dass auch wir das größte Sport- und Friedensfest der Welt in unserer Stadt wollen“, sagt Mitinitiator Matthias Onken. Er gehört zu den Köpfen hinter der Initiative. Unterstützung kommt aus vielen Bereichen. Vertreter aus Sport, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft haben ihr Kommen angekündigt.
Das Programm setzt bewusst auf Vielfalt. Neben Reden gibt es Musik und Mitmachaktionen. Künstler wie Alex Christensen, Pohlmann und DJ Kai Schwarz sollen für Festivalstimmung sorgen. Auch Nachwuchsacts und die HipHop Academy stehen auf der Bühne. Gleichzeitig wollen Sportvereine ein Zeichen setzen. Unter dem Motto „Beweg dich für Olympia!“ ist ein großes gemeinsames Training geplant. Fitness-Influencer Shagel Butt soll das Publikum dabei anleiten.
Auch auf dem Wasser wird etwas geboten. Segler, Kanuten und Stand-up-Paddler wollen sich auf der Binnenalster präsentieren. Damit soll die ganze Stadt einbezogen werden. Die Veranstalter rechnen mit vielen Teilnehmern in Sportkleidung.
Die Initiative sieht einen Wandel in der Stimmung.
„Je mehr die Menschen über die Chancen sprechen, desto größer wird die Unterstützung“, sagt Mitinitiator Uwe Bergmann.
Er hat Erfahrung mit Großveranstaltungen in Hamburg. Für ihn ist klar, dass solche Ereignisse Menschen verbinden können.
Foto: Thomas Panzau
Unterstützt die Initiative für Olympia und Paralympics in Hamburg: die Journalistin und TV-Moderatorin Monica Lierhaus (hier mit Co-Initiator Matthias Onken)
Die Kundgebung ist offen für alle. Auch kritische Stimmen sollen Raum bekommen. Die Veranstalter betonen, dass sie den Austausch suchen. Am Ende geht es um eine zentrale Frage: Soll Hamburg sich um Olympia bewerben oder nicht. Freitag könnte ein erster Stimmungstest werden.
24.4., Jungfernstieg, 16 Uhr