Foto: Miljana Bernal
„C A R P A T H I A – Der Mythos der Untoten“
Ein sexy Bild von den Proben ...
Mit dem Stück feiert am 25. November erstmals ein Werk des renommierten Choreographen Edward Clug seine Uraufführung am Bayerischen Staatsballett.
Inspiriert von bekannten Vampirerzählungen wie Bram Stokers „Dracula“ verbindet Edward Clug den Mythos der Untoten mit seinen persönlichen Wurzeln in Transsilvanien. Auf diese Weise entsteht ein authentisches und zugleich zeitgemäßes Handlungsballett, das sich bewusst von den kommerzialisierten und stereotypen Darstellungen der Vampire in der heutigen Populärkultur abgrenzt. Im Mittelpunkt des Stücks steht ein einschneidender Bruch, ausgelöst durch die Bedrohung, die von den Untoten von außen in die Gemeinschaft getragen wird. In der Folge gerät das fragile Gleichgewicht zwischen den Menschen, ihrer Gesellschaft und der bestehenden Ordnung zunehmend aus den Fugen.
Unsterblichkeit erscheint dabei nicht als erstrebenswerter Zustand, sondern als schwere Bürde, deren Auswirkungen die Figuren unmittelbar am eigenen Körper erfahren. Auch der Verlust von Ordnung und Sicherheit wird körperlich spürbar. Vor der eindrucksvollen Kulisse der Karpaten entfaltet sich „C A R P A T H I A“ in einer Welt archaischer Rituale und überlieferter Strukturen. Die Figuren sind auf der Suche nach einem Weg zurück zu ihrer heiligen Ordnung und damit zugleich mit den grundlegenden Fragen nach Zugehörigkeit, Identität und menschlicher Existenz konfrontiert. www.staatsoper.de
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