Foto: Afrika Film Festival Köln
Orion‘s Quest
Vom 17. bis 27. September feiert das Afrika Film Festival Köln (AFFK) seine 23. Ausgabe mit rund 80 historischen und zeitgenössischen Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen aus 23 afrikanischen Ländern und der weltweiten Diaspora. Zum Filmprogramm kommen Live-Musik, Panel-Talks, Ausstellung, Workshops und Networking-Events. Ein fester Schwerpunkt ist queere Filmkunst aus Afrika und der Diaspora, präsentiert von Black & Queer NRW in Kooperation mit Ballroom NRW und Queer Amnesty Köln.
Den Auftakt macht am 18. September „Black Burns Fast“ von Sandulela Asanda aus Südafrika, die Regisseurin ist zu Gast. Am 20. September folgt „Queer Voices I“, ein Kurzfilmblock mit Gebärdensprachübersetzung: Bassem Ben Brahims „From Male and Female“ (Tunesien), Gaël Kamilindis „Taxi Moto“, Dika Ofomas „Obi Is a Boy“ (Nigeria) sowie „Rainbow Girls“ und weitere Beiträge erzählen von unterschiedlichen queeren Lebensrealitäten.
Am 23. September zeigt Ayeman Aymar Esse ihren Film „La Kora de mon père“ (Benin/Senegal/Schweiz/Deutschland) und ist selbst zu Gast. Den Abschluss der Reihe bildet am 24. September „Queer Voices II“ im REX Kino mit Kurzfilmen wie „Budget Paradise“, „Fly“, „The Hold“ und „Cockroach“.
Auch außerhalb der offiziellen Reihe finden sich queere Stoffe: Am 25. September läuft im Block „Diaspora Shorts“ Steven Chews Sci-Fi-Kurzfilm „Orion’s Quest“ – ein außerirdisches Wesen erforscht darin die Liebesbeziehungen Schwarzer schwuler Männer.
20.9., „Shorts: Queer Voices I“, Filmforum NRW, Bischofsgartenstr. 1, Köln, 15 Uhr; 24.9., „Shorts: Queer Voices II“, Rex Am Ring, Hohenzollernring 60, Köln, 21:15 Uhr; das gesamte Festivalprogramm findet ihr auf www.afrikafilmfestivalkoeln.de.