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Adoption

Für queere Paare ist Adoption ein Verfahren mit doppeltem Boden: rechtlich möglich, praktisch mit Prüfungen verbunden, die andere nicht durchlaufen. Dazu die Stiefkindadoption, die eine Elternschaft nachträglich herstellt.

Wie läuft das Verfahren?

Über Jugendamt oder Vermittlungsstelle, mit Eignungsprüfung, Hausbesuch, Gutachten. Die Kriterien sind für alle gleich formuliert und werden unterschiedlich ausgelegt – abhängig von der Stelle und der Person, die entscheidet.

Warum ist die Stiefkindadoption ein Problem?

Weil sie eine Elternschaft nachträglich herstellt, die von Anfang an bestand. In der Zwischenzeit – Monate, manchmal länger – ist ein Kind rechtlich nur mit einer Person verbunden. Stirbt diese, hat die zweite Mutter keinen Status.

Was ist mit Pflegekindern?

Queere Paare werden hier häufiger angefragt, als es im Adoptionsverfahren den Anschein hat – ein Widerspruch, der etwas über die Praxis sagt.

Auch dazu: Familie, Leihmutterschaft, Gleichberechtigung, Kinder

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